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„Imagery Rescripting als Behandlungsmethode der PTBS bei geflüchteten Menschen“

Mi., 27. Mai

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Zoom

mit apl. Prof. Dr. Regina Steil (Frankfurt a. Main) REFUGIO Online-Fortbildung

Zeit & Ort

27. Mai 2026, 16:00 – 18:00

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Einladung

„Imagery Rescripting als Behandlungsmethode der PTBS bei geflüchteten Menschen“


Viele Asylsuchende leiden aufgrund traumatisierender Erfahrungen vor und während der Flucht sowie aufgrund der Herausforderungen in der neuen Heimat häufig unter schwerwiegenden psychischen Belastungen. Die hohe Prävalenz psychischer Störungen bei Geflüchteten und die starke Beeinträchtigung der Betroffenen machen die Entwicklung von wirksamen psychotherapeutischen Interventionen, die auf die Bedürfnisse dieser Population zugeschnitten sind, erforderlich.  


In einem multizentrischen Verbundprojekt wurde an der Universität Frankfurt am Main vor einigen Jahren ein kulturell angepasster Stepped-Care-Ansatz entwickelt, der Interventionen für verschiedene Gruppen von Betroffenen kombiniert. Das Teilprojekt ReScript hat dabei das Ziel, die Wirksamkeit von Imagery Rescripting zu untersuchen.  


Imagery Rescripting ist eine psychotherapeutische Intervention, die ohne formale Exposition auskommt und die sich sehr gut an verschiedene kulturelle Hintergründe anpassen lässt. Geflüchtete Menschen mit PTBS verarbeiten belastende Erinnerungen mithilfe innerer Bilder, ohne dass Betroffenen die traumatischen Ereignisse ausführlich erneut durchleben müssen. 


Die Referentin Dr. Regina Steil ist Psychologische Psychotherapeutin und Traumaforscherin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Wissenschaftliche Geschäftsführerin der dortigen Verhaltenstherapie-Ambulanz. Sie praktiziert, ist in der Lehre tätig und Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen zu Psychotraumatologie und Psychotherapie. Darüber hinaus veröffentlicht sie Fachbeiträge, Therapieprogramme und Forschungs-ergebnisse im Bereich der Verhaltenstherapie und Traumaforschung. Regina Steil arbeitet schwerpunktmäßig zu posttraumatischen Belastungsstörungen, insbesondere bei Geflüchteten, Kindern und Jugendlichen. Ihre Arbeiten beschäftigen sich u.a. damit, wie Psychotherapie kulturell angepasst und trotz Sprachbarrieren wirksam gestaltet werden kann. 

 

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Methode und die bisherigen Wirksamkeitsbelege. Das Design und die Ergebnisse einer großen, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Studie zur Wirksamkeit von Imagery Rescripting bei Geflüchteten werden dargestellt und diskutiert. Die Wirksamkeit ist gut. Bei Frauen ergeben sich jedoch bessere Effekte als bei Männern. Gemeinsam soll beleuchtet werden, wie Psychotherapien zur Behandlung der PTBS bei geflüchteten Männern verbessert werden können.  

 

Im Anschluss laden wir Sie zu einer angeregten Diskussion mit Ihren Fragen, Erfahrungen und Ideen ein in Bezug auf Wirksamkeit oder auch Schwierigkeiten bei kulturell angepassten psychotherapeutischen Interventionen.  

 

Wir freuen uns über Ihre Anmeldungen!             

                                                          

Veranstaltungszeit: 

Mittwoch, 27. Mai 2026 von 16 bis 18 Uhr 


Veranstaltungsort: 

Onlineveranstaltung: Sie erhalten einen Zoom-Link an die von Ihnen angegebene Mailadresse.  


Akkreditierung: 

Ist bei der Landesärztekammer Thüringen beantragt. 


Kosten: 

Die Veranstaltung ist von der Europäischen Union (AMIF) und der EKM sowie Spenden finanziert und daher für Sie kostenfrei.  


Kontakt: 

Psychosoziales Zentrum REFUGIO Thüringen 

Lassallestr. 8, 07743 Jena 

Anfragen per Mail an: fortbildung@refugio-thueringen.de 

 

Anmeldung:

Bitte bis zum 27.05.2025 bis 13 Uhr

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weitergeben. Unterstützt werden wir dabei von bekannten, aber auch weniger bekannten

Expert*innen.

An einem Mittwoch im Monat in der Zeit von 16.00-18.00 Uhr wenden wir uns mit einem Schwerpunktthema

an Interessierte aus Medizin, Psychotherapie, Beratung und Zivilgesellschaft.

Fachliche Inputs geben uns Impulse, anschließende Diskussionen werden durch Ihre Erfahrungen

bereichert, bestehende Netzwerke gestärkt und neue Verbindungen entwickelt.

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