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Unsere Projekte
Die im Folgenden beschriebenen Projekte werden durch unterschiedliche Förderungen finanziert, aber auch durch eine Vielzahl von privaten Spenden, die mit kleinen und großen Beträgen unser Anliegen unterstützen, ermöglicht.
Aktuelle Projekte
Projektlaufzeit
01.05.2024 – 30.04.2027
Ziel des Projektes
Ziel des Projektes ist die Sicherstellung und Weiterentwicklung einer zielgerichteten Unterstützung für asylschutzsuchende Betroffene von Menschenhandel, als besonders schutzbedürftige Personen. Ausgangspunkt dafür sind die Erfahrungen, die seit Beginn des Aufbaus im April 2021 der Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel („bekom thüringen") gemacht wurden. Menschenhandel stellt gemäß EU-Aufnahmerichtlinie 2013/33/EU (Art. 21) einen besonderen Schutzbedarf im Rahmen des Europäischen Asylverfahrens dar.
Das Projekt verfolgt einerseits die bedarfsgerechte Beratung und Unterstützung von Betroffenen von Menschenhandel im Asylverfahren sowie andererseits eine zunehmende thüringenweite Sensibilisierung für die Thematik und die Stärkung der Zusammenarbeit mit relevanten Netzwerkpartner*innen. Damit trägt das Projekt dazu bei, dass Betroffenen die Rechte, die ihnen gemäß Aufnahmerichtlinie zustehen, auch gewährt werden.
Kontakt
bekom@refugio-thueringen.de
Projektförderung
Dieses Projekt wird mit Mitteln aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union und dem Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz (TMMJV) finanziert.
Projektlaufzeit
01.01.2026 bis 31.12.2026
Ziel des Projekts
Der Nothilfefonds unterstützt Geflüchtete in finanziellen Notsituationen. Diese können durch Anwaltskosten, aber auch gesundheitlich notwendige Behandlungen, die von den Krankenkassen nicht übernommen werden oder eine kurzfristige Unterstützung zur Sicherung des Lebensunterhalts, entstehen.
Der zweite Teil finanziert die Kosten für Sprach- und Kulturmittler*innen für psychisch erkrankte und belastete Geflüchtet in gesundheitlichen Notfällen, Krisen und zur Vermittlung an niedergelassene Psychotherapeut*innen. Die Krankenkassen übernehmen diese Kosten nicht, aber gerade in Krisensituationen ist es wichtig, sich in der Muttersprache ausdrücken zu können. Für die Sozialämter ist es eine freiwillige Leistung, die mit unserer Hilfe beantragt, aber zumeist abgelehnt wird.
Kontakt
koordination@refugio-thueringen.de
Projektförderung
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Kollektenfonds „Migration und interreligiöser Dialog“ der Evangelischen Kirche in Mittedeutschland EKM gefördert sowie aus Spenden.
Projektlaufzeit 01.01.–31.12.2026Ziel des Projektes ist die Stabilisierung der psychischen Lebenssituationen, Psychotherapeutische Versorgung von Traumafolgestörung und weiteren psychischen Beschwerden, Stärkung von Kompetenzen und Selbsthilfepotentialen und somit von Resilienz, psychische Stabilisierung und damit die Verbesserung des Gesamtbefindens, Unterstützung der Bewältigung- und Integrationsbemühungen, von besonders schutzbedürftigen, insbesondere psychisch belasteten und traumatisierten geflüchteten Menschen in Thüringen. Eingeschlossen sind Kinder und Jugendliche, Erwachsene und unbegleitete Minderjährige sowie Geflüchtete, die von Menschenhandel betroffen sind.Kontakt
koordination@refugio-thueringen.deProjektförderung Dieses Projekt wird aus Mitteln des BMFSFJ gefördert und mit Spenden unterstützt.
Projektlaufzeit
01.01. bis 31.12.2026
Ziel des Projektes
Im Fokus des Projektes stehen die psychosoziale Beratung, Körpertherapie und Kunsttherapie von traumatisierten Geflüchteten in Thüringen. Die zentralen Maßnahmen zur Betreuung der Klient*innen werden durch geschulte Sprach- und Kulturmittler*innen unterstützt. Hinzu kommt die Durchführung von Interventionsscreenings durch psychologisch-therapeutisch qualifizierte Fachkräfte. Neben der Betreuung der Betroffenen im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge REFUGIO Thüringen (PSZ) werden Fachkräfte, Organisationen und Behörden für das Thema sensibilisiert und so durch gezielte Informations- und Netzwerkarbeit zur Verbesserung der Lebenssituation der Betroffenen in Thüringen beigetragen.
Kontakt
koordination@refugio-thueringen.de
Projektförderung
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und aus Spenden finanziert.
Projektlaufzeit: 01.01.2025 - 31.12.2026
Ziel des Projektes: Asylverfahrensberatung und besondere Rechtsberatung für queere und weitere vulnerable Schutzsuchende für Fragen zum Thema Asylverfahren: Für traumatisierte Geflüchtete wird ein besonderes Angebot zur Asylverfahrensberatung etabliert. In Bezug auf psychische Erkrankungen durch traumatische Erlebnisse erschweren krankheitsbedingte Symptome die Beratung. Sie umfasst punktuelle sowie längerfristig angelegte Beratung in Form von vertraulichen Einzelgesprächen und Begleitung während des Asylverfahrens. Es wirkt darauf hin, dass sich die besonderen Schutzbedarfe im gesamten Asylverfahren geachtet werden. Im Idealfall setzt die Beratung bereits vor der Asylantragstellung ein, informiert zum Verfahrensablauf, bereitet auf die Anhörung vor, begleitet ggf. zu dieser und endet mit dem rechtskräftigen Abschluss des Asylverfahrens. Die Beratung ist behördenunabhängig, freiwillig, objektiv und ergebnisoffen. Die AVB/ RB soll sicherstellen, dass vulnerable Schutzsuchende und Antragstellende über Sinn und Zweck sowie Ablauf und Inhalt des Asylverfahrens gesondert informiert sind und in dessen Verlauf beraten und unterstützt werden.
Ziel ist die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit i. S. der Aufnahmerichtlinie und den daraus resultierenden besonderen Rechten sowie Gewährleistung einer angemessenen Unterstützung für traumatisierte Geflüchtete im Asylverfahren, um deren Benachteiligungen auszugleichen, ihre besonderen Rechte zu gewährleisten und sie in die Lage zu versetzen, eigenverantwortlich zu entscheiden.
Kontakt: avb_schutzbedarfe@refugio-thueringen.de
Projektpartner*innen: Diakonisches Netzwerk der Träger von Asylverfahrensberatung, Diakonie Mitteldeutschland, Evangelische Kirche Mitteldeutschland
Projektförderung: Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat und durch das Thüringer Ministerium für Justiz, Migration und Verbraucherschutz kofinanziert.
Projektlaufzeit: 01.07.2025 bis 30.06.2028Ziel des Projekts: Ziel des Projekts ist es, die psychosoziale Unterstützung für schutzsuchende Kinder und Jugendliche aus Drittstaaten in Deutschland zu verbessern. Junge Schutzsuchende haben oft schwere Traumata durch Gewalt, Krieg, Verluste oder Misshandlungen erlebt und sind auch nach ihrer Ankunft in Deutschland belastenden Lebensumständen ausgesetzt. Das erhöht das Risiko für psychische Erkrankungen wie posttraumatische Belastungsstörungen, Angsterkrankungen und Depressionen. Der Bedarf an spezialisierten, kinder- und jugendspezifischen Hilfsangeboten ist daher hoch. Das Projekt YouthTraumaCare trägt dazu bei, kinderfreundliche Unterstützungsangebote wie Beratung, Stabilisierung sowie Kurz- und Langzeittherapien in psychosozialen Zentren aufzubauen oder auszubauen. Ziel ist es, die Versorgungssituation für schutzsuchende Kinder und Jugendliche insgesamt zu verbessern und ihre psychische Gesundheit nachhaltig zu stärken. YouthTraumaCare fördert die Schaffung stabiler Versorgungsstrukturen in mehreren psychosozialen Zentren, sensibilisiert Entscheidungsträger:innen für die Bedürfnisse der Zielgruppe und trägt damit zu ihrem Schutz und Wohlbefinden bei.Kontakt:kijufa@refugio-thueringen.deProjektpartner*innen:Projektförderung:
Projektlaufzeit: 01.01.2025 - 31.12.2025Ziel des Projektes: Mit dem Projekt „PSZ macht Schule“ wird die psychosoziale Versorgung geflüchteter Kinder und Jugendlicher direkt im schulischen Umfeld gestärkt. Geflüchtete Schüler*innen sind aufgrund von Flucht-, Gewalt- und Verlusterfahrungen besonderen Belastungen ausgesetzt, die sich auf ihre psychische Gesundheit, ihre soziale Teilhabe und ihren Bildungserfolg auswirken können. Durch ein niedrigschwelliges, schulnahes Unterstützungsangebot werden psychosoziale Beratung, therapeutische Hilfen sowie Begleitung im Schulalltag miteinander verzahnt.Das Projekt verankert psychosoziale Fachkräfte direkt an der Schule und schafft damit einen vertrauensvollen Zugang für Schüler*innen, ihre Familien und Lehrkräfte. Es umfasst psychosoziale Beratung, die Vermittlung und Durchführung therapeutischer Angebote, Unterstützung bei schulischen, sozialen und aufenthaltsrechtlichen Fragestellungen sowie die Begleitung bei der Integration in das deutsche Bildungssystem. Durch ein engmaschiges Fallmanagement werden individuelle Unterstützungsbedarfe frühzeitig erkannt und gemeinsam mit allen relevanten Akteur*innen bearbeitet.
Ziel ist die Stabilisierung und Stärkung geflüchteter Kinder und Jugendlicher, die Prävention und Minderung von Traumafolgestörungen sowie die Förderung von Chancengleichheit, Bildungsbeteiligung und gesellschaftlicher Teilhabe. Das Projekt trägt dazu bei, die besonderen Bedarfe einer vulnerablen Zielgruppe zu berücksichtigen und ihnen die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schulbesuch und eine positive Entwicklungsperspektive zu ermöglichen.Kontakt: kijufa@refugio-thueringen.de Projektpartner*innen: Staatliche Regelschule "Thomas-Mann" in Erfurt Projektförderung: Dieses Projekt wird durch die Stadt Erfurt finanziert.
Abgeschlossene Projekte
In vielfältiger Weise fördern uns


Danke
Die beschriebenen Projekte werden auch durch eine Vielzahl von privaten Spender*innen, die mit kleinen und großen Beträgen unser Anliegen unterstützen, ermöglicht.
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