top of page

Abgeschlossene Projekte
Abgeschlossene Projekte
Projektlaufzeit
01.01. bis 31.03.2024 (Gesamtprojektlaufzeit: 01.04.2021 bis 31.03.2024)
Ziel des Projektes
Das Projekt beabsichtigt die Umsetzung der EU-Richtlinie 2011/36/EU zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz und zur Unterstützung seiner Betroffenen. In allen Bundesländern der Bundesrepublik Deutschlands gibt es ein flächendeckendes Angebot an Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel, außer in Thüringen. Mit diesem Projekt wird eine wichtige Lücke geschlossen.
Ziel des Projektes ist es dementsprechend der vulnerablen Zielgruppe nicht-deutsche Betroffene von Menschenhandel bestmögliche Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfestrukturen anzubieten. Betroffene von Menschenhandel und Ausbeutung werden durch das Projekt befähigt sich selbst als Betroffene wahrzunehmen und das Unrecht, das ihnen angetan wird bzw. wurde, als solches zu identifizieren. Mit dem Angebot werden Betroffene zudem in die Lage versetzt ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten, ihre Handlungskompetenz zu stärken, sie in ihrem Alltag stabilisieren, in ihren Ressourcen aktivieren und sie bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven stärken.
Das Projekt wird durch ein Gesamtkonzept ermöglicht, das niederschwellige, individuelle gewalt- und traumasensible systemische Beratung, Case-Management und ggf. Vermittlung an weiterführende Stellen, Empowerment (Einzel- und Gruppenangebote), Stärkung von Teilhabe durch Zugang zum Gesundheitswesen sowie fachliche Fortbildungen für Dritte beinhaltet. Die Angebote erfolgen gestützt durch geschulte Sprach- und Kulturmittler*innen.
Kontakt
bekom@refugio-thueringen.de
01573 9053791
Projektpartner*innen
Das Projekt arbeitet eng mit dem von Aktion Mensch geförderten Projekt zum Aufbau einer Fach- und Koordinierungsstelle für Betroffene von Menschenhandel sowie dem Psychosozialen Zentrum REFUGIO zusammen. Außerdem bestehen Vernetzung und Zusammenarbeit mit weiteren Akteur*innen sowohl auf regionaler als auch auf bundesweiter Ebene.
Projektförderung
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Migration, Justiz und Verbraucherschutz (TMMJV) und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) finanziert und mit Spenden unterstützt.
Projektlaufzeit
01.01.2023 bis 31.12.2023
Ziel des Projektes
Der Fokus dieses Projektes richtet sich an Geflüchtete mit besonderen Schutzbedarfen.
Ermöglicht werden sollen ein verbesserter Zugang zu spezialisierten Beratungs- und Schutzangeboten, der Ausbau der Gesundheitsversorgung sowie Selbstorganisation.
Im Bezug zum Themenkomplex LGBTIQA* und Flucht wird der Aufbau einer spezialisierten Fachstelle angestrebt. REFUGIO Thüringen versteht sich hier als kompetentes Beratungs- und Therapiezentrum mit den Schwerpunkten Aufenthaltssicherung, Unterbringung und Zugang zu medizinischer Versorgung.
Für Frauen* mit Fluchterfahrung soll – gemäß den Vorgaben der Istanbul-Konvention – auf die Entwicklung und Etablierung effektiver Schutzmaßahmen hingewirkt werden. Hierfür soll die Kooperation mit anderen Akteur*innen und Netzwerken gefestigt und erweitert werden. Im Fokus stehen hier geschlechtsspezifische Fluchtgründe, insbesondere das Thema FGM/C & Flucht.
REFUGIO Thüringen versteht sich darüber hinaus als Koordinierungs- und Beratungsstelle für Akteur*innen verschiedener Institutionen. Ziel in diesem Sinne ist die kompetente Beratung und/oder Vermittlung von Geflüchteten zu weiteren Unterstützungsangeboten wie auch die Fachberatung für professionell Unterstützende. Für eine verbesserte Versorgung Betroffener wirken wir mit an bedarfsgerechter Qualifizierung, weiterer Sensibilisierung und Vernetzung von Professionellen, die mit den entsprechenden Zielgruppen arbeiten.
Für die eigene Spezialisierung und die damit einhergehende Erweiterung der eigenen Expertise legen wir Wert auf stetige Qualifizierung.
Kontakt
Heike Hebestreit
ProtectionAgainstViolence@refugio-thueringen.de
0178 - 3053096
Projektpartner*innen
Zusammenarbeit und Vernetzung besteht unter anderem mit: Thüringer Frauenhäusern, Frauenzentrum Towanda e.V., Vielfalt Leben – QueerWeg Verein für Thüringen e. V., Queeres Zentrum EF sowie Institutionen und Fachgremien bundesweit zu den Projekt-Themen
Projektförderung
Dieses Projekt wird aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und der Beauftragten der Bundesregierung für Antirassismus gefördert und durch Spenden unterstützt. Übergeordneter Träger des Projektes ist die Diakonie Deutschland.
Projektlaufzeit
01.01.–31.12.2022
Ziel des Projektes
Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Lebenssituation, der Stärkung von Kompetenzen und Selbsthilfepotentiale sowie die psychische Stabilisierung und damit des Gesamtbefindens von besonders schutzbedürftigen, insbesondere psychisch belasteten und traumatisierten Geflüchteten in Thüringen.
Das Angebot ist in ein ganzheitliches Konzept eingebettet, das vom PSZ REFUGIO durch körper- und kunsttherapeutische Angebote sowie psychosoziale Beratung ergänzt wird. Dabei arbeiten die Therapeut*innen regelmäßig mit Sprach- und Kulturmittler*innen zusammen.
Projektförderung
Dieses Projekt wird aus Mitteln des BMFSFJ gefördert und mit Spenden unterstützt.
Projektlaufzeit
01.04.2022 bis 31.12.2022
Ziel des Projektes
Das beantragte Projekt konzentriert sich auf folgende akute Hilfsangebote:
1. Aufstockung vorhandener therapeutischer Hilfestrukturen um zusätzliche Angebote für ukrainische Geflüchtete zu schaffen,
2. Umsetzung des Ukrainetelefons als befristetes Nothilfeangebot,
3. Finanzierung der Sprachmittlung als Nothilfe für das Regelsystem,
4. Vermittlung und Koordinierung von Ehrenamtlichen (Sprachmittlung, akute sonstige Unterstützung),
5. Administration.
Kontakt
ukraine@refugio-thueringen.de
Projektförderung
Dieses Projekt wird von der Diakonie Katastrophenhilfe finanziert.
Projektlaufzeit
15. April 2022 bis 31. Dezember 2022
Ziel des Projektes
Ziel des Projektes ist es, ein Akutgruppenangebot zur Stabilisierung von ukrainischen geflüchteten Frauen anzubieten. Nach den schwierigen Erlebnissen von Krieg und Flucht steht dabei eine Verarbeitung dessen sowie die Anpassung an die neuen Lebensbedingungen in Deutschland im Vordergrund.
Kontakt
mailto:ukraine@refugio-thueringen.de
Projektförderung
Dieses Projekt wird von der UNO Flüchtlingshilfe finanziert.
Projektlaufzeit
01.01.2022 bis 30.09.2022
Ziel des Projekts
Viele Geflüchtete benötigen aufgrund der Schwere des Erlebten und Erfahrenen eine zusätzliche Unterstützung. Dafür ist es notwendig, besondere Zeitressourcen zur Verfügung zu stellen, neue Netzwerke zu akquirieren und Freiräume für methodische Anpassungen zu ermöglichen. Mit dieser Unterstützung erhalten wir dafür die finanziellen Möglichkeiten.
Kontakt
koordination@refugio-thueringen.de
Projektförderung
Das Projekt wird mit Mitteln aus dem Fonds „Unterstützung von Flüchtlingen im Inland“ der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland EKM gefördert.
Projektlaufzeit
01.07.2019 bis 30.09.2022
Ziel des Projektes
Sexualisierte Gewalt gegen Jungen* und Männer* im Kontext von Krieg und Flucht ist ein Thema, welches erst vor wenigen Jahren in die öffentliche Wahrnehmung gerückt ist. Dennoch handelt es sich hierbei nach wie vor um ein weitestgehend unterschätztes gesellschaftliches Problem.
Das Projekt „NOW – it happens NOT ONLY to WOMEN: Hilfe für männliche* Opfer sexualisierter Gewalt” hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Thema durch Sensibilisierung und Aufklärung weiter in die Öffentlichkeit hineinzutragen, damit diese Form der sexualisierten Gewalt als solche klarer erkannt, eingeordnet, benannt und bearbeitet werden kann.
Zentrales Anliegen des Projekts ist die therapeutische und psychosoziale Versorgung von den Männern* und Jungen* unter den Asylbewerbern in Thüringen, die sexualisierte Gewalt im Kontext Krieg und Flucht erfahren haben.
Angestrebt wird eine ganzheitliche Behandlung im PSZ, die durch Vermittlung an, Information von und den Diskurs mit Fachkräften ergänzt wird und so zum Ausbau von Versorgungskapazitäten im Freistaat beitragen soll.
Insgesamt soll das Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation betroffener männlicher Asylbewerber* in Thüringen sowie zur Stärkung der Kompetenzen und Selbsthilfepotentiale dieser Klienten* beitragen. Aufklärung und Information von Betroffenen wie auch Weiter-Qualifizierung und Vernetzung von Projektmitarbeitenden gehören ebenso zu den definierten Zielen wie die Information und Vernetzung der zielgruppenspezifischen Fachöffentlichkeit, Initiativen, Organisationen und Multiplikatoren*.
Weitere Informationen finden Sie unter dem Fachthema Sexualisierte Gewalt an Jungen* und Männern*.
Kontakt
koordination@refugio-thueringen.de
Projektförderung
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert. Es wird vom BMFSFJ und der UNO Flüchtlingshilfe gefördert sowie mit Spenden unterstützt.
Projektlaufzeit
01.07.2019 bis 30.06.2022
Ziel des Projektes
Das Projekt „AMIF-TraKS: trauma- und kultursensible für junge Geflüchtete“ zielt auf einen Ausbau der Früherkennung von psychischen Belastungen und des Angebots zur psychischen Stabilisierung von jungen, geflüchteten Menschen und damit auf eine Verbesserung ihrer Lebensperspektiven ab. Dies erfolgt primär durch psychosoziale, therapeutische Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen sowie einer Sensibilisierung und Einbeziehung ihrer Bezugspersonen wie Eltern, Betreuer*innen, Peer und Pädagog*innen. Darüber hinaus finden in Kooperation mit dem PSZ Düsseldorf Fachgespräche, Gremienarbeit, Auswertungen der eigenen Erfahrungen und Fortbildungen statt, um langfristig die Unterstützung dieser besonders verletzlichen Flüchtlingsgruppe durch andere Stellen zu fördern. Die auf drei Jahre angelegte Zusammenarbeit der Projektpartner*innen PSZ Düsseldorf und REFUGIO Thüringen e.V. (Standort Jena) zielt an beiden Standorten auf eine bessere psychosoziale Versorgung für junge geflüchtete Menschen.
Kontakt
kjp-jena@refugio-thueringen.de
03641 226281
Projektträger*in
PSZ Düsseldorf e. V.
Projektförderung
Das Projekt wird u. a. aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union kofinanziert.
Projektlaufzeit
01.07.2019 bis 30.06.2022
Ziel des Projektes
Zusammen mit der BAfF und 5 weiteren Psychosozialen Zentren arbeitet REFUGIO Thüringen an dem aus EU-Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) kofinanzierten Projekt QUANTUM mit. Dieses beabsichtigt die interdisziplinäre Arbeit in der psychosozialen Arbeit mit besonders vulnerablen Asylsuchenden systematisch zu analysieren, zu reflektieren und zu stärken.
In den bundesweiten Psychosozialen Zentren findet die Versorgung durch Behandlungsteams mit unterschiedlichen Wissensständen, Herangehensweisen und Erfahrungen statt. Die Identifizierung von Bedarfen und die Planung von Interventionen soll durch das Projekt weiter verbessert und vereinheitlicht werden. Softwaregestützte Dokumentationsformen sollen dabei an die interdisziplinäre Praxis angepasst werden und durch Datenanalysen Bedarfe und Versorgungsverläufe sichtbar gemacht werden.
Das Projekt setzt sich aus drei ineinandergreifende Projektbereiche zusammen:
1) Bedarfsermittlung & Dokumentation
2) Leitlinienentwicklung & interdisziplinäre Praxis
3) Datengestütztes Monitoring & statistische Versorgungsanalysen
Kontakt
fluchs@refugio-thueringen.de
Projektträger*in
BafF – Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer
Projektförderung
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.
Projektlaufzeit
01.05.– 31.12.2021
Ziel des Projektes
Ziel des Projektes im Förderzeitraum ist es, in Kleistgruppen unter Achtung der Abstandsregeln und im Einzelsetting, Klient*innen einen sicheren ‚Raum‘ zur Verfügung zu stellen, der es erlaubt, Zeit zu verbringen, die künstlerisch frei gefüllt werden kann, ohne Anforderungen und Erwartungen. In ungezwungener und freier Atelieratmosphäre können die Kinder und Jugendlichen bildnerisch tätig werden. Das heißt, es besteht die Möglichkeit, sich spielend auszuprobieren, neue Materialien und künstlerische Herangehensweisen zu erforschen und nach einem ganz eigenen, individuellen Ausdruck, nach einer äußeren Form für das innere Erleben zu suchen.
Das Angebot soll einen Ausgleich zum Alltag schaffen, bei dem Spannungen reduziert oder gar aufgelöst werden können und die persönliche Lebensqualität bereichert wird. Die Kinder und Jugendlichen sollen ihre Ressourcen wieder entdecken bzw. entwickeln und nutzen lernen. Dadurch kann ihre eigene Persönlichkeit gestärkt und entwickelt werden.
Ein weiterer Schritt ist die Bearbeitung des Erlebten, in Form des bildnerischen Ergebnisses. Dieses kann ergänzt oder in seiner Erscheinung so verändert und umgestaltet werden, dass es individuell annehmbar wird und damit zu einer psychischen Entlastung führt.
Projektpartner
Dieses Projekt wird in Kooperation mit drei Schulen durchgeführt.
– Grundschule „Saaletal“, Jena
– Gesamtschule „Lobdeburgschule“, Jena
– Regelschule „Thomas-Mann-Schule“, Erfurt
Projektförderung
Dieses Projekt wird durch die Heidehof Stiftung und die UNO teilfinanziert sowie mit Spenden unterstützt.
Projektlaufzeit
Das Projekt wird vorerst vom 1. August 2019 bis 31. Juli 2020 gefördert, eine Weiterfinanzierung ist geplant.
Ziel des Projektes
Auch wenn es für uns manchmal weit weg scheint – Menschenhandel gibt es überall!
Thüringen ist derzeit deutschlandweit das einzige Bundesland ohne eine konkrete Anlaufstelle für Menschen, die Opfer einer solch gravierenden Verletzung ihrer Menschenrechte wurden. REFUGIO Thüringen hat diesen großen Bedarf erkannt und möchte nun mit Hilfe vieler Netzwerk- und Kooperationspartner eine Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel aufbauen. Im ersten Schritt werden eine Bedarfsanalyse sowie Strukturaufbau im Vordergrund stehen.
Projektpartner
Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit vielen Partnern durchgeführt, wie der Diakonie Mitteldeutschland, ECPAT, KOBRAnet, The Justice Project e.V., etc.
Projektförderung
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Amnesty International finanziert.
Projektlaufzeit
01.07.2018–30.08.2020
Ziel des Projektes
REFUGIO Thüringen widmet sich innerhalb dieses Projektes den strukturellen Bedingungen der psychosozialen Betreuung und Behandlung Asylsuchender. Es wird die Versorgungslage analysiert, die (Fach-)Öffentlichkeit für die speziellen Versorgungsbedarfe im Kontext von „Flucht und Trauma“ sensibilisiert und verschiedene Optimierungsangebote entwickelt, zum Beispiel für die Sprachmittlung in der Therapie.
Projektpartner
Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit 11 weiteren Zentren und der BAfF e.V. durchgeführt.
In Kooperation mit
BafF – Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer
Projektförderung
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds finanziert und unterstützt von der UNO Flüchtlingshilfe.
Projektlaufzeit 01.06.2024 bis 31.01.2025
Ziel
In der Beratungsstelle "Queer & Flucht" unter dem Dach von refugio thüringen e.V. erhalten geflüchtete LSBTIQ* Zugang zu trauma- und queersensibler Asylverfahrensberatung sowie Anhörungsvorbereitung. Inhalt dieser Beratungen sind Information und Aufklärung zum Verfahrensablauf sowie zu Rechten und Pflichten im Asylverfahren. Außerdem erhalten Klient*innen Unterstützung bei der Wahrnehmung ihrer Rechte im Asylverfahren und werden bei Bedarf zur Anhörung (BAMF) begleitet. Neben individueller Beratung liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Vermittlung zu bzw. Mitversorgung durch spezialisierte Fachkräfte im medizinischen (Ärzt*innen, Kliniken), juristischen (Anwält*innen) und sozialen (spezifische Einrichtungen & Peer-to-Peer-Projekte) Bereich. Im Sinne verbesserter und effizienterer Versorgungsstrukturen in Thüringen werden einschlägige Netzwerke ausgebaut und gepflegt. Hierzu zählen inhaltlicher Fachaustausch ebenso wie politische Netzwerke.
Kontakt
protectionagainstviolence@refugio-thueringen.de
0178 - 3053096
Projektförderung
Dieses Projekt wird vom LSVD in Zusammenarbeit mit der Magnus-Hirschfeld-Stiftung gefördert und mit Mitteln der Robert-Bosch-Stiftung finanziert.
Projektlaufzeit
28.12.2022 bis 27.12.2025
Ziel des Projektes
Ziel des Projektes ist es, durch regionales Handeln die psychosoziale Integration von Drittstaatsangehörigen zu initiieren und zu stärken. Dabei geht es insbesondere um die Schaffung und Öffnung barrierearmer und niedrigschwelliger Angebote psychosozialer Versorgung für geflüchtete Ukrainer*innen in den überwiegend ländlich geprägten Thüringer Regionen. Abgestimmtes regionales Handeln von Regelsystem, Behörden und Zivilgesellschaft kann so die gewünschte Stabilität im Integrationsprozess fördern.
Im Blick auf die wachsende Kluft zwischen den aktuellen und kurz- wie auch mittelfristig zu erwartenden Anstieg von Drittstaatsangehörigen aus der Ukraine und der schon jetzt ausgeschöpften Aufnahmekapazitäten der psychosozialen Hilfen ist schnelles Handeln ein Gebot der Stunde. Die traumatisierenden kriegs- und gewaltgeprägten persönlichen Erlebnisse der Zielgruppen bestärken dieses Gebot.
Kontakt
regio@refugio-thueringen.de
Projektförderung
Dieses Projekt wird mit Mitteln aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfond (AMIF) der Europäischen Union, der UNO Flüchtlingshilfe und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert.
Projektlaufzeit
28.12.2022 bis 27.12.2025
Ziel des Projektes
Ziel des Projektes ist es, individuelle Therapie und Beratung für traumatisierte bzw. psychisch belastete/erkrankte und damit schutzbedürftige geflüchtete Menschen anzubieten und unter einem rassismussensiblen Ansatz fortzuentwickeln, um deren Lebensqualität wirksam zu verbessern.
Die Zielerreichung und damit Verbesserung der Qualität des Therapie- und Beratungsprozesses erfolgt durch Anti-Rassismus-Trainings, spezifische Fallsupervisionen, Schulungen für Sprachmittler*innen, Öffentlichkeitsarbeit, um auf die psychischen Folgen von Rassismus aufmerksam zu machen sowie Empowerment-Gruppen-Angebote.
Aus diesem Ansatz werden innerhalb eines Transformationsprozesses Maßnahmen zur Fortentwicklung und Anpassung der Angebote erarbeitet und erprobt sowie Dokumentationsprozesse evaluiert und weiterentwickelt. Das Projekt trägt somit zur Wahrung der Grundsätze der EU-Asylpolitik bei.
Kontakt
koordination@refugio-thueringen.de
Projektförderung
Dieses Projekt wird mit Mitteln aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfond (AMIF) der Europäischen Union, der UNO Flüchtlingshilfe und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert.
Projektlaufzeit
beantragt für: 28.12.2022 bis 27.12.2025
Ziel des Projektes
Ziel des Projekts ist es, modulare Therapie- und Beratungsangebote für geflüchtete Kinder, Jugendliche und deren Angehörige neu- bzw. weiterzuentwickeln und somit die Chancengleichheit sowie die Integrationsmöglichkeiten wirksam zu verbessern. Dabei unterstützen die Angebote ganzheitlich, transkulturell und bedarfsorientiert beim Ankommen und der Integration in Deutschland. Im Zent-rum steht die Vielfalt der Familien sowie deren verschiedene Lebensrealitäten. Die damit verbundenen Bedürfnisse werden in die Therapie- und Beratungsprozesse einbezogen. Zu diesem Zweck arbeitet das PSZ REFUGIO Thüringen mit der Kindersprachbrücke Jena e. V. regional, sowie überregional mit dem PSZ Düsseldorf e. V. zusammen. Durch das Projekt wird der Zugang zu psychosozialen Angeboten des Gesundheitssystems und damit die Lebensqualität der Klient*innen verbessert.
Kontakt
kijufa@refugio-thueringen.de
Projektförderung
Dieses Projekt wird mit Mitteln aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfond (AMIF) der Europäischen Union und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert.
Projektlaufzeit 01.08.2023 - 31.07.2026Projektbeschreibung Das deutsche Gesundheitssystem ist für eine bedarfsgerechte gesundheitliche und psychosoziale Versorgung von Schutzsuchenden nicht gut aufgestellt. Zum einen fehlt es an einem qualifizierten Verfahren zur Ermittlung besonderer Bedarfe. Dies gilt insbesondere für nicht offensichtliche Bedarfe, wie bei Personen mit psychischen Erkrankungen oder Personen, die Folter, Vergewaltigung oder sonstige Formen schwerer Gewalt erlitten haben (EU-Aufnahmerichtlinie, Art. 21). Zum anderen mangelt es an passenden Angeboten für diese Zielgruppe in der gesundheitlichen Regelversorgung. Die Gründe hierfür sind u.a.: fehlendes Fachwissen über die Zusammenhänge zwischen Flucht und psychischer Gesundheit, fehlende interkulturelle Kompetenzen, fehlende Kostenübernahme von Psychotherapien und weiteren psychosozialen Leistungen, sowie fehlende qualifizierte Sprachmittlung (bzw. deren Kostenübernahme). Die Psychosozialen Zentren (PSZ) hingegen richten sich seit Jahrzehnten an Schutzsuchende, die von psychischen Erkrankungen oder an den Folgen von Folter, Vergewaltigung oder sonstiger Formen schwerer Gewalt betroffen sind. Zu ihren Leistungen gehören Psychotherapien und Sozialberatung sowie niedrigschwellige soziale Angebote zur Kontaktanbahnung und Feststellung von Bedarfen. Das Modell der PSZ wurde in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Die Leistungen der PSZ sind jedoch aufgrund ihrer prekären Finanzierung, meistens über zeitlich befristete Fördergelder, nicht nachhaltig. Vor diesem Hintergrund ist ein Transfer der Ansätze der PSZ in die gesundheitliche Regelversorgung notwendig, um sicherzustellen, dass ihre etablierten Ansätze auch in Zukunft aufrechterhalten werden können. In dem Projekt werden folgende Maßnahmen umgesetzt, um diesen Transfer zu ermöglichen: Niedrigschwellige Angebote zur Identifizierung besonderer Schutzbedarfe: Durch ein Kiezcafé, niedrigschwellige aktivitätsfokussierte psychotherapeutische Gruppen und eine Akutsprechstunde wird das notwendige Vertrauensverhältnis mit Schutzsuchenden aufgebaut, um besondere Bedarfe, insbesondere aufgrund psychischer Erkrankungen, zu identifizieren. Forschung & Vermittlung: Es wird ein Instrument zur Messung der Wirkung von Therapien in den PSZ entwickelt. Hierdurch soll eine wissenschaftliche Basis geschaffen werden, um die Ansätze der PSZ an die gesundheitliche Regelversorgung zu transferieren. Vermittlung in Regelversorgung: Es werden Versuche der PSZ, Schutzsuchende in die gesundheitliche Regelversorgung zu vermitteln, systematisch ausgewertet, um herauszuarbeiten, wie Vermittlungen in Zukunft erfolgreicher gestaltet werden können. Basierend auf den Ergebnissen werden Veranstaltungen zur Förderung der Zusammenarbeit mit der Regelversorgung durchgeführt. Zusammenarbeit mit Leistungsträgern & Behörden: Insbesondere kassenärztliche Vereinigungen und Sozialämter sind wichtige Leistungsträger, die die Behandlungskosten von Schutzsuchenden mit psychischen Störungen übernehmen können. Es werden Instrumente entwickelt, um die Kostenübernahme zu erleichtern, damit die Bereitschaft in der gesundheitlichen Regelversorgung steigt, Schutzsuchende als Patient*innen aufzunehmen.Sensibilisierung des Gesundheitssystems für spezifische Bedarfe: Es werden Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen durchgeführt zu den spezifischen Bedarfen von Drittstaatsangehörigen im Asylverfahren oder mit einem europäischen Schutzstatus mit einer psychischen Störung und weiteren Vulnerabilitäten, mit einem besonderen Fokus auf minderjährige und LSBTI* Schutzsuchende.Die Ergebnisse des Projekts werden im Rahmen zwei öffentlicher Fachtagungen (2024, 2026) präsentiert.Projektpartner*innenDie BAfF führt das Projekt zusammen mit 11 Einrichtungen durch:· BumF – Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V.· FATRA e.V. (Frankfurter Arbeitskreis Trauma und Exil)· Lichtpunkt Traumatherapie- und Psychosoziales Zentrum e.V.· Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V.· Nadia Murad Zentrum - Diakonisches Werk im Landkreis Lörrach· PSB Flucht - Psychosoziale Beratung für Flüchtlinge - Diakonisches Werk· Refugio Bremen e.V.· Refugio München e.V.· refugio thüringen e.V.· Schwulenberatung Berlin gGmbH· XENION Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V.Kontaktkoordination@refugio-thueringen.de Projektförderung
Dieses Projekt wird mit Mitteln aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfond (AMIF) der Europäischen Union und der Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) finanziert.
Projektlaufzeit01.02.2021 bis 31.01.2026
Ziel des ProjektesMit dem Aufbau einer Koordinierungs- und Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel in Thüringen wird eine langjährige Lücke geschlossen. Bisher war Thüringen das einzige Bundesland ohne ein solches Beratungsangebot. Das geförderte Projekt lässt sich in zwei Linien unterteilen: die fachspezifische Beratung für und Unterstützung von Betroffenen und Dritten sowie die Sensibilisierung und Aufklärung der (Fach-)Öffentlichkeit. Für beide Projektlinien wird die Zusammenarbeit und der Aufbau eines soliden Netzwerkes mit anderen Projektpartner*innen angestrebt.Innerhalb der fünf Jahre Projektlaufzeit soll ein spezialisiertes Beratungsangebot für Betroffene von Menschenhandel geschaffen werden, welches sich an den Bedarfen der Zielgruppe orientiert. Zum Leistungsspektrum der Koordinierungs- und Fachberatungsstelle gehören unter anderem ganzheitliche psychosoziale und traumapädagogische Betreuung, Unterstützung in aufenthaltsrechtlichen Fragen, Begleitung zu Behörden und Unterstützung in polizeilichen Ermittlungsverfahren. Das Angebot richtet sich an alle Betroffenen von Menschenhandel sowie an Dritte, die Beratungsbedarf zu dieser Thematik haben.Neben dem Beratungsangebot werden auch Strukturen zur Sensibilisierung und Aufklärung der (Fach-)Öffentlichkeit zum Thema Menschenhandel aufgebaut. Hierfür wird das Thema aufbereitet und in Curricula für unterschiedliche Zielgruppen verpackt, die für Veranstaltungen, Fortbildungen und Workshops eingesetzt werden sollen.
Kontakt
bekom@refugio-thueringen.de
0157 50452769
Projektpartner*innenDas Projekt arbeitet eng mit dem vom TMMJV geförderten Projekt zur Beratung von Betroffenen von Menschenhandel sowie dem Psychosozialen Zentrum REFUGIO zusammen. Außerdem bestehen Vernetzung und Zusammenarbeit mit weiteren Akteur*innen sowohl auf regionaler als auch auf bundesweiter Ebene.ProjektförderungDer Aufbau der Koordinierungs- und Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel wird durch die Aktion Mensch, die Share Value Stiftung und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) finanziert und durch Spenden unterstützt.
Unterstützen Sie uns gerne bei aktuellen oder zukünftigen Projekten
bottom of page
